Für eine Seite mit Adresse, Öffnungszeiten und ein paar Bildern reicht ein Baukasten wie Wix, Squarespace oder Jimdo. Sobald Kunden Sie über Google finden sollen, die Seite wachsen soll oder ihr eigenes Design umgesetzt werden soll, lohnt sich der Weg mit Webflow.
Was bietet ein Baukasten wie Wix, Squarespace oder Jimdo?
Sie wählen eine Vorlage, tragen Ihre Texte ein und sind sehr schnell online. Es gibt keinen Vorlauf, keinen Termin und keine Abstimmung. Für eine Visitenkarte im Netz genügt das oft. Wix, Squarespace und Jimdo lassen sich grundsätzlich ganz gut bedienen. Wer ein bisschen technisches Verständnis hat, wird damit sicher zurecht kommen. Allerdings stößt man auch schnell an seine grenzen, wenn man konkrete gestalterische Vorstellungen hat.
Kann ich meine Seite später zu einem anderen Anbieter mitnehmen?
Bei Wix nicht. Die Seite muss auf den Servern von Wix laufen, damit sie funktioniert. Ihre Domain dürfen Sie bei einem anderen Anbieter verwalten, der Code und die Technik bleiben dort. Wer den Anbieter wechselt, nimmt Texte und Bilder mit, die Seite selbst, und damit das komplette Erscheinungsbild, nicht.
Welche Nachteile hat Webflow?
Webflow ist eine Low-Code-Plattform. Das heißt man muss nicht programmieren können, um mit Webflow zu arbeiten. Allerdings ist es für die Indiviudualisierung von Templates wichtig die Grundprinzipien von HTML und CSS zu kennen, damit man nicht komplett im Chaos versinkt. Theoretisch ist es möglich sich ein Template kaufen und recht einfach an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Wer allerdings wirklich monetäre Absichten hat, kommt um alle Fragen zu Suchmaschinenoptimierung nicht herum. Und diese technisch umzusetzen ist selbst mit KI-Unterstützung bei Webflow nicht leicht. Hier liegt damit aber auch der Vorteil von Webflow. Es ist technisch möglich sehr tief ins System einzugreifen, wodurch man an technischen Stellschrauben drehen kann, welche man bei den meisten Baukasten Systemen niemals beeinflussen kann.
Wer pflegt die Seite nach dem Start?
Mit den Client Seats und dem Webflow Editor wird die laufende Pflege einer Website abgesichert, ganz ohne das Risiko, versehentlich das Design kaputt zu machen. Über die Client Seats erhalten Kunden oder Teammitglieder einen gezielten Zugang, der sich rein auf die Inhalte beschränkt, ohne Zugriff auf den komplexen Designer zu gewähren. Der Webflow Editor legt sich dabei wie eine intuitive Bearbeitungsschicht direkt über die Live-Website. Texte anpassen, Bilder austauschen oder neue CMS-Einträge wie Blogposts anlegen funktioniert vollkommen visuell per Klick. So können Inhalte blitzschnell und eigenständig veröffentlicht werden, während das technische Fundament und das Layout garantiert unangetastet bleiben.
Wann ich zum Baukasten rate
Wenn drei Bedingungen zutreffen, sparen Sie sich die Aufwändige Arbeit mit Webflow.
- Die Seite soll einfach nur zeigen, dass es Ihren Betrieb gibt. Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer, ein paar Bilder von der Arbeit.
- Sie pflegen die Seite selbst. Niemand sonst braucht einen eigenen Zugang für das bearbeiten von Texten und Bildern.
- Neue Kunden kommen sowieso über Empfehlungen. Die Seite bestätigt, was jemand schon gehört hat, und muss bei Google niemanden überzeugen.
Fällt eine der drei Bedingungen weg, wird der Baukasten später zum Problem. Haben Sie bereits eine WordPress-Seite, ist das wieder eine andere Frage, dazu habe ich einen anderen Artikel geschrieben -> WordPress zu Webflow umziehen.
Hier finden Sie mehr Details zu Webflow. Den Vergleich mit dem eigenen Server führe ich unter Website selbst hosten oder Baukasten. Welcher der beiden Wege zu Ihrem Betrieb in Gießen passt, schreiben Sie mir am besten über das Kontaktformular.