Das passt zu Einzelhändlern in Mittelhessen, die Stammkunden auch außerhalb der Öffnungszeiten erreichen wollen, ohne dass Lager und Kasse durcheinandergeraten. Zu stationären Geschäften, bei denen Laden, Shop, Lager und Marketing zusammenarbeiten sollen. Und zu Gründern mit Produktgeschäft, die nicht erst zwei Jahre lernen wollen, was im E-Commerce schiefgehen kann.
Ich habe selbst neun Jahre im Einzelhandel gestanden, bei „auch schön shop" und Boom Jack in Gießen. Ich kenne das Gefühl, wenn der Saisonwechsel zwei Wochen zu früh kommt, wenn der Lieferant nicht liefert und wenn ein Kunde dreimal anruft, weil das Bild im Webshop anders aussah als die Bluse im Karton. Ich weiß, welche Produkte sich für online eignen und welche im Laden bleiben sollten.
Wenn Sie ausschließlich im Laden verkaufen und das auch so bleiben soll, brauchen Sie keinen Shop. Dann sage ich Ihnen das im Erstgespräch, bevor Sie Geld ausgeben.
Was kostet ein Onlineshop monatlich?
Bei Shopify beginnt der Basic-Tarif bei jährlicher Zahlung bei rund 25 Euro im Monat. Dazu kommen eine Gebühr je Kartenzahlung und die Apps, die Ihr Shop wirklich braucht. Realistisch landen kleine Shops zwischen 40 und 80 Euro im Monat, Stand 2026. Ich rechne das vorher mit Ihnen durch, damit keine App mitläuft, die niemand nutzt.
Was kostet es, einen Onlineshop erstellen zu lassen?
Den Aufbau rechne ich nach Aufwand ab. Eine Firmen-Website liegt bei mir zwischen 1.500 und 7.000 Euro, Stand 2026. Wo ein Shop darin landet, entscheiden Katalogtiefe, Zahlung, Versand und die Anbindung an Kasse oder Warenwirtschaft. Was den Preis im Einzelnen treibt, steht im Kostenartikel.
Was braucht man für einen Onlineshop?
Vor der Technik stehen vier Dinge. Ein Sortiment, das sich für den Versand eignet, und saubere Produktdaten mit Bildern und Texten. Eine Entscheidung über Versand und Retouren, dazu geklärte Rechtstexte. Fehlt eines davon, verzögert das den Start mehr als jede Software.