Was kostet eine Website?
Eine Firmen-Website kostet bei mir einmalig zwischen rund 1.500 und 7.000 Euro. Der Schwerpunkt liegt zwischen 1.500 und 3.500. Den Ausschlag geben zwei Dinge: ob eigenes Design entsteht und ob die Seite an andere Systeme angebunden wird. Dazu kommen laufende Kosten von rund 30 bis 60 Euro im Monat. Stand 2026, netto.
Website erstellen lassen, Preise aus echten Projekten
Die folgenden Summen sind abgerechnete Projekte, keine Preisliste. Ich beschreibe sie nach Leistungsumfang statt nach Kunde, damit niemand aus einer Zeile den Preis eines bestimmten Betriebs ablesen kann.
- Rund 1.500 Euro. Firmenseite mit wenigen Seiten, Inhalte und Bilder vorhanden.
- Rund 2.500 Euro. Firmenseite mit eigenem Motion Design.
- Rund 3.500 Euro. Firmenseite mit angebundener Prozessautomatisierung.
- Rund 7.000 Euro. Mehrmonatiges Vorhaben mit Automatisierung und Formularstrecken.
Das letzte Projekt lief über sechs Monate und zwei Veranstaltungen. Es zeigt, dass die Spanne nach oben durch mehr Aufgaben entsteht.
Zwei Posten kommen bei Bedarf dazu, und sie sind größer, als die meisten erwarten. Ein Fotoshooting kostet 500 bis 1.000 Euro. Bei einem Ladengeschäft stand vor der ersten Zeile Code ein Termin mit einem Fotografen, ohne eigene Bilder hätte die schönste Seite nichts gezeigt. Und ein eigenes Design statt eines gekauften Templates liegt bei rund 1.500 Euro.
Professionelle Website erstellen lassen, was die Kosten treibt
Ein fertiges Template einzukaufen und die Seite darauf aufzubauen ist der günstigste Weg, und für viele Betriebe ist er richtig. Teuer wird es an einer anderen Stelle.
Wenn Sie ein bestehendes Erscheinungsbild haben, das die Seite abbilden soll, oder wenn es noch keines gibt und erst ein Styleguide entstehen muss, ist das eigene Arbeit. Farben, Schriften, Abstände, Zustände von Schaltflächen, alles muss einmal entschieden und dann durchgehalten werden. Dieser Posten liegt bei etwa 1.500 Euro und ist damit oft der größte einzelne Unterschied zwischen zwei Angeboten.
Genau hier reden viele Vergleichsseiten aneinander vorbei. Sie stellen den Preis eines Baukastens neben den Preis einer gebauten Seite, ohne zu sagen, dass im Baukastenpreis das Design eines Fremden steckt.
Vier weitere Dinge treiben den Preis, in dieser Reihenfolge.
- Anbindungen an andere Systeme. Buchhaltungs- oder Steuersoftware, Formulare, die irgendwo ankommen müssen, automatisiertes Posten auf Instagram. Das ist bei meinen Projekten der häufigste Grund, warum eine Seite mehr kostet als die daneben.
- Individualität im Design. Eine Seite mit eigener Handschrift und mit Bewegung braucht Zeit im Entwurf. Der Unterschied liegt dort, nicht im Programmieren.
- Die Zahl der Seiten. Klingt banal, ist aber erst der dritte Hebel. Jede Unterseite wird einzeln aufgebaut.
- Fehlende Inhalte. Wenn keine Texte und keine Bilder da sind, entsteht diese Arbeit zusätzlich.
Was kostet eine Website bei einer Agentur?
Bei einer Agentur bezahlen Sie neben der Arbeit an Ihrer Seite auch die Struktur darum herum. Projektleitung, Account-Betreuung, Büro, Vertrieb, Festangestellte. Diese Kosten laufen weiter, ob Ihr Projekt sie braucht oder nicht. Vergleichbare Vorhaben liegen dort erfahrungsgemäß deutlich höher als die oben genannten Summen.
Bei mir entstehen solche Kosten erst, wenn die Sache sie verlangt. Braucht Ihr Projekt eigene Bilder, beauftrage ich einen Fotografen, für bewegte Aufnahmen ein Videoteam. Wie ich dabei vorgehe, steht auf der Seite zu Webdesign.
Es gibt trotzdem Projekte, bei denen ich Ihnen von mir abraten würde. Einen Relaunch in vier Sprachen mit Freigaben über mehrere Abteilungen. Ein Vorhaben, bei dem monatelang mehrere Gewerke gleichzeitig laufen. Und wenn Ihr Vertrieb davon abhängt, dass die Seite auch in meiner Urlaubswoche binnen zwei Stunden geändert wird, brauchen Sie eine Vertretungsregelung, kein Einzelunternehmen.
Was kostet eine Website monatlich?
Laufend fallen rund 30 bis 60 Euro im Monat an. Darin stecken die Domain mit etwa 1 bis 2 Euro, das Hosting Ihrer Plattform und, falls gewünscht, ein Wartungsfenster. Bei Webflow liegt der Plan je nach Umfang bei etwa 14 bis 23 US-Dollar im Monat bei jährlicher Zahlung. Stand 2026, zuzüglich Steuern.
Was in dieser Rechnung selten auftaucht, ist Ihre eigene Zeit. Eine selbst gehostete Installation kostet weniger Gebühr und mehr Aufmerksamkeit, also Updates, Backups und Sicherheit. Ausgelagert sind das schnell 75 bis 200 Euro im Monat. Welcher Weg zu Ihnen passt, habe ich in einem eigenen Artikel aufgeschrieben.
Website erstellen lassen zum Festpreis, geht das?
Zum Festpreis arbeite ich bei kleinen, klar umrissenen Aufgaben. Eine einzelne Landingpage, eine Kampagnenseite, die Suchmaschinen-Optimierung einer bestehenden Seite. Sobald Anbindungen, Automatisierungen oder ein eigenes Design dazukommen, rechne ich nach Aufwand ab.
Bei meinen Projekten hängt der Umfang daran, wie viele Systeme miteinander sprechen sollen. Ein Festpreis müsste dieses Risiko einpreisen, und das zahlen am Ende Sie, auch wenn der Fall nicht eintritt. Nach Aufwand zahlen Sie das, was tatsächlich anfällt, und sehen jederzeit den Stand.
Was Sie tatsächlich sparen können
Drei Hebel wirken, zwei davon liegen bei Ihnen.
- Inhalte selbst liefern. Texte, Bilder, Logos, Öffnungszeiten. Wenn das Material vollständig ist, wenn ich anfange, spart das den größten Einzelposten nach dem Design.
- Ein Template nehmen, wenn kein eigenes Erscheinungsbild gefordert ist. Rund 1.500 Euro, die Sie nicht ausgeben.
- In Stufen bauen. Erst die Seiten, die Anfragen bringen, den Rest später. Das verschiebt Kosten, statt sie zu sparen, hilft aber der Liquidität.
Nicht sparen sollten Sie an der Bestandsaufnahme vor dem Bau. Was dort nicht geklärt wird, kostet später mehr.
Was das für Sie heißt
Wenn Sie einen Betrieb führen und eine Seite brauchen, die Anfragen bringt, liegen Sie mit 1.500 bis 3.500 Euro in der richtigen Größenordnung. Nach oben geht es, wenn Systeme angebunden werden oder ein eigenes Erscheinungsbild entsteht. Nach unten, wenn Sie Inhalte liefern und ein Template genügt.
Was Ihr Vorhaben kostet, sage ich Ihnen nach einem Gespräch, nicht vorher. Und wenn ein Baukasten für Sie reicht, sage ich Ihnen das auch. Im kostenlosen Erstgespräch bekommen Sie eine Einschätzung mit Zahl, keine Broschüre.